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Über familienvisum.de

Diese Webseite ist entstanden, weil ich selbst die Erfahrung [mehr] machen musste, dass die mit dem Ausländerrecht und dem Visumsverfahren betrauten Behörden sich alles andere als kooperativ zeigen, das Verfahren restriktiv handhaben und wenig verlässliche Informationen für die Betroffenen bieten. Dann kam auch noch die so genannte Visa-Affäre, eine reine Medienerfindung [mehr], um der damaligen Rot-Grünen Bundesregierung zu schaden, was ja auch voll hingehauen hat, aber wie viele Wahlkampagnen der CDU auf dem Rücken schwächerer Bevölkerungsgruppen oder Minderheiten ausgetragen wurde. (Man erinnere sich nur an die "wo kann ich hier gegen Ausländer unterschreiben" Doppelpaas-Kampagne des Hessen Roland Koch.)

Nachdem ich dann in mühevoller Weise endlich eine halbwegs angemessene Behandlung meiner eigenen Angehörigen durchgesetzt hatte, dachte ich mir, dass die dabei gewonnenen Erfahrungen und Kenntnisse auch für andere Familien in ähnlicher Situation nützlich sein könnten. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Auswärtigen Dienstes hatte mir einst geschrieben, er fände es sehr gut, dass mal jemand all den Ärger auf sich nähme und einer gelegentlich trägen Verwaltung auf die Sprünge hilft. Ärger habe ich in der Tat jede Menge. Meine Akte bei der Ausländerbehörde Hannover beispielsweise ist über 50 Seiten stark. Dass muss man als Deutscher erst mal schaffen.

Die Reaktionen auf diese Seite von ihren Nutzern, für die sie gedacht ist, ist dagegen durchweg positiv. Zum Beispiel:

hallo herr g ... ,

vielen dank. ich weiß gar nicht sagen soll, ich hoffe, sie sind reich und berühmt. so eine kompetenz und engagement in diesem bereich habe ich hier bislang noch nicht ansatzweise gefunden. wir hatten und haben ja oft beratungsbedarf gehabt in sachen ausländerbehörde. die tage steht die beantragung des unbristeten aufenthaltes an, freu mich jetzt schon drauf...

danke, grüße, t. h.

Oder:

Hallo Herr G ...,

herzlichen Dank für die Bereitstellung der Materialien auf der Seite familienvisum.de. Diese haben mir sehr geholfen ein gleiches Problem zu lösen.

Die relevanten Informationen werden in strukturierter und verständlicher Form wiedergegeben, was das Lesen und Interpretieren vieler dazu gehörender Gesetztexte wesentlich vereinfacht oder gar erspart.

Machen Sie so weiter und werden Sie noch besser!

Beste Grüße

R. D.

Soweit ein paar Nutzerstimmen. Ich freue mich natürlich über solches Feedback, gern auch mit kritischen Hinweisen, die zur Verbesserung der Seite beitragen können. Reich und berühmt wird man mit so einer Seite allerdings trotz frommer Wünsche nicht. Denn den Behörden ist sie offenbar ein Dorn im Auge. Die Seite wird so regelmäßig von Bundesbehörden besucht, dass ich diese soweit ich konnte über eine so genannte IP-Sperre von der Nutzung weitgehend ausgeschlossen habe. Seit einiger Zeit googeln die Beamten nach meinem Namen, der aus diesem Grund hier auch nicht erwähnt wird. Die notwendigen Kontaktdaten im Impressum können nicht ergoogelt werden.

Welche Behörde dahinter steckt, bleibt geheim. Ich bekomme keine Auskünfte darüber und kann folglich auch nicht feststellen, was die an Daten über mich speichern und zu welchem Zweck sie die Daten verwenden. Ich habe deswegen eine Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet, weil ich dadurch mein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung beeinträchtigt sehe. Natürlich könnte man das ganze auch auf dem Rechtsweg verfolgen. Aber gegen welche Behörde soll ich denn vorgehen, wenn man vor mir geheim hält, von wo aus diese Abfragen vorgenommen werden? Das ist sehr schwierig. Ich hoffe also, dass meine Petition erfolgreich sein wird und die Beamten vom Auswärtigen Amt, Bundesinnenministerium oder wer sonst noch hier herumsurft, künftig um diese Seite einen Bogen machen.

Den Vogel hat übrigens das Verteidigungsministerium abgeschossen, nachdem ich dort einen Anfrage zum Problem von Familiengründungen deutscher Soldaten mit Frauen aus dem Ausland, die sie während eines Einsatzes kennengelernt haben, gestellt hatte. Mehr dazu gibts in einem eigenen Artikel [mehr]. Dabei habe ich nichts dagegen, wenn sich Behörden informieren, was hier geschrieben steht. Wenn daran etwas aus ihrer Sicht nicht geeignet ist, können sie sich direkt an mich wenden.

Ansonsten freue ich mich über Anfragen, eigene Erfahrungsberichte, Hinweise oder auch kritische Anmerkungen aller Art. Und übrigens: Es handelt sich um ehrenamtliche Beratungstätigkeit unter dem Dach des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. Der ist dringen auf Spenden angewiesen. Wer sich also für Hilfe bedanken möchte, tut das am besten über eine Spende mit dem Vermerk "familienvisum.de" an den Verband.

 

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